Was verrät über dich, wie magst du deine Kaffee trinken?

Was verrät über dich, wie magst du deine Kaffee trinken?

Das sagt deine Art, Kaffee zu trinken über dich aus

Milch? Zucker? Schwarz? Oder doch lieber Latte Macchiato? Wir verraten dir, was deine Kaffee-Gewohnheiten über dich verraten kann …

Wer denkt, Kaffee trinkt man einfach so, wie man ihn mag, liegt nur bedingt richtig. Denn unsere Art, Kaffee zu trinken, sagt viel mehr über uns aus, als wir eigentlich denken. Psychologieprofessor Dr. Albert Gebert hat sich damit näher auseinandergesetzt und wir haben seine Erkenntnisse noch etwas ergänzt.

Typologie der Kaffee-Trinker

Kaffee schwarz

 

Wer seinen Kaffee schwarz trinkt, ist dynamisch, aktiv und auch am Erfolg interessiert. „Schwarztrinker“ kommen mit den meisten Situationen gut zurecht, weil sie hellwach sind. Manchmal sind sie aber auch zu hektisch.

Kaffee mit Zucker

Du bist süss und verschmust, manchmal auch ein bisschen verspielt – vielleicht auch ein wenig kindisch albern. Aber auf jeden Fall fröhlich und für jeden Spass zu haben. Wer Kaffee mit Zucker trinkt, hält seinen Beruf nicht für das Allerwichtigste, ist Freizeit-orientiert. Bei Männern zeigt das auch ein bisschen, dass sie eigentlich gar nicht erwachsen werden wollen.

Kaffee mit Milch

Das mögen viele Frauen, die einen Sinn für Gesundheit und Wellness haben und sich rundum wohlfühlen wollen. Grösstenteils sind es Frauen, die nicht nur auf das Äussere Wert legen, sondern mehr auf die inneren Werte. Sie sind emotional, erfahren und vorwiegend sehr optimistisch. Manchmal findet man aber Männer in der Midlife-Crisis in der Gruppe der Kaffee/Milch-Trinker.

Kaffee mit Milch und Zucker

Diese Kombination mögen vor allem Menschen, die sehr feinfühlig und empfindsam sind. Sie wollen beim Kaffeetrinken eine schöne Atmosphäre haben. „Coffee to go“ ist überhaupt nicht ihr Fall. Sie nehmen sich Zeit für ihren Kaffee mit Milch und Zucker.

Milder Kaffee

Hier sind die Frauen in der Mehrheit. Milder Kaffee wird von weltoffenen Menschen getrunken, die sehr ästhetisch sind, auf Schönheit Wert legen. Diese Menschen können sich wunderbar mit anderen unterhalten.

Cappuccino

Cappuccino-Trinker sind romantisch, einfühlsam – aber auch eher etwas schüchtern. Sie suchen häufig die Nähe und Geborgenheit von jemandem. Und Sie sind auch eher konservativ.

Latte Macchiato

Die Latte-Macchiato-Typen sind an den schönen Dingen des Lebens interessiert, sehr kommunikativ und ausgesprochen herzlich. Sie hauen gerne auch mal auf den Putz und fahren vorzugsweise Autos mit ordentlich PS unter der Haube.

Espresso

Männliche Espresso-Trinker sind draufgängerisch. Sie gehen mit Blumen und einem Handkuss auf die Damen zu. Sie hauen manchmal gerne auf die Pauke. Espresso-Trinker übertreiben aber auch häufig und geben gerne an.

Kein Kaffee – sondern Tee

Tee enthält ungefähr nur halb so viel Koffein wie Kaffee. Daher sind Teetrinker auch entsprechend ruhiger und gelassener. Tee regt auch an – aber er regt nicht auf. Es sind häufig gesundheitsbewusste Leute, die Tee bevorzugen – ein bisschen konservativ und meist sehr ordentlich, vernünftig und sortiert.

Verlängert Kaffee wirklich das Leben?

Verlängert Kaffee wirklich das Leben?

Wer mehr Kaffee trinkt, lebt länger

Zaubertrank gegen alles

3–4 Tassen Kaffee trinken am Tag, verlängert das Leben
Wer mehr Coffee trinkt, lebt länger
Gute Nachricht für Kaffee-Liebhaber: Der Koffein-Trank verlängert das Leben! Wer mindestens vier Tassen pro Tag trinkt, verlängert sein Leben um 64 Prozent im Vergleich zu Nicht-Trinkern. / Foto: Adobe Stock/Izabela Magier
3–4 Tassen Kaffee trinken am Tag, verlängert das Leben – auch im Rocket :)

Kaffee verhilft offensichtlich zu einem längeren Leben. Am Kongress der europäischen Gesellschaft für Kardiologie in Barcelona präsentierten Forscher der spanischen Universität Seguimiento von Navarra erstaunliche Resultate. Wer mehr davon trinkt, reduziert massiv das generelle Risiko, früh zu sterben.

 

 

Webebanner Factor Bikes in Rocket Ciclista e Barista

Die Universität begann die Studie 1999. 19’896 Personen nahmen daran teil, alles Studienabgänger spanischer Universitäten. Untersucht wurde, wie sich der Kaffee-Konsum auf die Sterblichkeit von Menschen mittleren Alters auswirkt. Zu Beginn der Studie lag das Durchschnittsalter bei 37,7 Jahren. Im Schnitt wurden die Teilnehmer während zehn Jahren beobachtet. Insgesamt starben 337 Personen während des Projekts.

Kaffee-Liebe über alles, schon am Morgen

Vier Tassen pro Tag machen den Unterschied

Der positive Effekt von Kaffee auf die Testpersonen war massiv: Wer mindestens vier Tassen pro Tag trinkt, bei dem liegt die Wahrscheinlichkeit zu sterben 64 Prozent tiefer als bei Menschen, die nie oder fast nie der schwarze Genuss trinken.

Bei über 45-Jährigen hatte auch die Veränderung der Menge Einfluss auf die Sterblichkeit: Wenn jemand pro Tag noch zwei zusätzliche Tassen Kaffee trank, sank die Sterblichkeit noch einmal um 30 Prozent. Bei unter 45-Jährigen zeigte sich dieser Effekt nicht.

Die Kardiologin Adela Navarro kommt zum Schluss, dass Kaffee in Zukunft in der Ernährung eine wichtigere Stellung einnehmen sollte.

Kardiologin rät zu Kaffee-Diät

«Vor allem bei über 45-Jährigen reduziert Kaffee massiv das Sterberisiko», sagt sie. Die Herz- und Kreislaufspezialistin rät zur Kaffee-Kur: «Unsere Resultate zeigen, dass vier Tassen Kaffee pro Tag für gesunde Menschen sehr wohl Teil einer gesunden Diät sein können.»

Woher der positive Effekt kommt, erläutert die Studie nicht. Frühere Untersuchungen fanden verschiedene gesunde Inhaltsstoffe im Kaffee. Neben Koffein und Diterpen enthält das Getränk auch Antioxidantien, die einen schützenden Effekt auf den Körper haben.

Kaffee-Diät wird von Kardiologin empfohlen.
Studien mit hohen Teilnehmerzahlen bestätigen, Kaffee verlängert das Leben

Studie bestätigt frühere Resultate

Im Juli kam bereits ein Forschungsteam der britischen Universität Reading zum Schluss, dass Kaffeetrinker länger leben. Sie nahmen die Sterbedaten von mehr als einer halben Million Menschen aus zehn europäischen Ländern unter die Lupe. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in den «Annals of die Internal Medicine».

Sie erhielten bei Männern eine um zwölf Prozent geringere Sterblichkeit und bei Frauen immerhin noch eine von sieben Prozent. Die Resultate der aktuellen Studie fielen aber deutlich markanter aus.

Drei bis vier Tassen scheinen für die Gesundheit am besten zu sein

Der grösste positive Effekt zeigte sich im Hinblick auf Lebererkrankungen wie einer Leberzirrhose. Letztlich scheine es auch einen vorteilhaften Zusammenhang zwischen dem Konsum von Kaffee und Parkinson, Depression und der Alzheimer-Krankheit zu geben.

Ein moderater Konsum scheint der Gesundheit eher gutzutun als ihr zu schaden, so das Fazit der Forscher. Eine Ausnahme seien jedoch schwangere Frauen und Frauen mit einem erhöhten Risiko für Knochenbrüche, da Kaffee mit einem leicht erhöhten Fraktur-Risiko in Zusammenhang stand. Weil es sich bei den analysierten Studien in erster Linie um Beobachtungsstudien gehandelt habe, könne ihre Übersichtsarbeit allerdings keine definitive Aussage über Ursache und Wirkung machen, so die Forscher. Hierfür sei es notwendig, grössere, kontrollierte Studien durchzuführen.

Custom Gravel Velo Tour durch Holland

Custom Gravel Velo Tour durch Holland

Gastautorinnen: Birgit und Karen​

Gravel Velo Tour – Heaven in Holland und in der Bretagne

Um ein neues Land kennenzulernen, ist das Velo das beste Transportmittel. In einem perfekten Tempo kann man die vorbeiziehende Landschaft geniessen, jederzeit an schönen Plätzen stehenbleiben, ohne mit dem Auto erst mühsam einen Parkplatz suchen zu müssen. Ausserdem kommt man auf dem Velo viel schneller mit den Leuten im Land in Kontakt, was zu einem spezielleren Erlebnis beiträgt. Die Eindrücke, die man auf dem Velo mitnimmt, sind viel intensiver und man behält sie deshalb deutlich länger in Erinnerung.

Sanddünen bei Waalwijk „Loonse En Drunense Duinen“ (NL)

Karen und ich packten also unsere beiden Finna Barcelona custom Gravel’s in unseren VW-Bus und peilten Holland an. Die erste richtige Gravel-Tour machten wir in den Dünen bei Waalwijk. Mitten auf dem Festland haben sich dort Sanddünen gebildet, auf denen man sich schon mal ganz schön austoben kann.

Für die Holländer sind die Trails auf den Dünen Mountainbike-Strecken. Für uns bedeuteten diesen puren Spass mit unserem Gravelbikes, die so richtig in ihrem Element waren. Das war schon mal ein erster Vorgeschmack, was uns an Gravel-Spass in Holland noch erwarten würde.

Custom Gravel Finna Barcelona in Sanddünen von Holland
2 x Custom Gravel Finna Barcelona in Sanddünen von Holland
Custom Gravel Tour in Holland mit Finna Taroko
Die Duenen das Meer und das Gravel Bike

Den Helder, Dünen, Leuchtturm und das Meer (NL)

Weiter ging’s dann in Richtung Norden nach Den Helder, direkt ans Meer. Dort sind wir auf tollen Radwegen mitten durch wunderschöne Dünen gefahren. Die hügelige Landschaft entlang des Meeres mit den malerischen Dünen und Blicken aufs Meer war zauberhaft. Immer wieder überraschte uns die Schönheit der Landschaft, obwohl alles eben war.

Eine holländische Freundin von uns sagte mal: Man sieht am Morgen schon, wer am Abend zu Besuch kommt. Und genau so ist es. Alles ist total flach. Eine Brücke über einen Fluss ist so ziemlich die steilste Steigung, die Holland zu bieten hat. Höhenmeter schafft man hier kaum, dafür ganz schöne Distanzen. Und nicht mal der Gegenwind, der gar nicht so schlimm war, wie uns immer prophezeit wurde, konnte uns etwas anhaben.

Die Dünen von Holland mit Finna Taroko Gravel
Finna Barcelona Taroko Gravel custom wartet auf dich im Rocket Ciclista e Barista.

Auf Insel Texel mit dem Gravel Velo (NL)

Ein Abenteuer war die Überfahrt mit der Fähre vom Festland in Den Helder auf die Insel Texel. Wir haben noch nie so viele Velofahrer auf einmal auf einem Schiff gesehen. Erst waren wir etwas in Panik, weil wir uns um unsere neuen Gravelbikes sorgten. Jetzt nur nicht das Velo irgendwo mit anderen zusammengepfercht abstellen müssen. Aber auch das haben die Holländer natürlich im Griff.

Gravel Velo – Gravel Fähre
Platz ohne Ende für Velos auf der holländischen Fähre

Wir staunten nicht schlecht, wie gut die Infrastruktur auf der Fähre auf die Velofahrer eingerichtet ist. Über die ganze Länge des Schiffs verteilt gab es Veloständer und man konnte die Velos auch an der Wand anlehnen. So konnten wir dann unsere Überfahrt doch noch sehr entspannt geniessen, weil unsere neuen Gravelbikes in Sicherheit waren.

Wir haben die Insel einmal komplett umrundet. Viele Wege führten direkt dem Meer entlang. Und auch wieder an Leuchttürmen vorbei oder durch sogenannte Biketrails, die für uns wieder Gravelspass pur bedeuteten. Wer hier auf Höhenmeter hofft, der hofft vergebens. Hier lautet das Motto einmal mehr flach, flach, flach.

Insel Feeling mit dem Gravel Bike
Mehr Velos als Einwohner: Holland
Amsterdam mit dem Gravel Bike, Finna Barcelona Taroko Custom entdecken.

Amsterdam – die Stadt der Velofahrer

In Amsterdam fahren alle Velo, überhaupt kann man das über ganz Holland sagen. Und genau das war eines unserer Ziele, Amsterdam mit dem Velo zu erleben. Wir können dazu nur sagen – das muss man im Leben wirklich mal gemacht haben. Es ist grossartig, wie man in Amsterdam Platz für Velos geschaffen hat. Die Velowege sind immer baulich von den Autos getrennt und stellen die Autofahrer keine wirkliche Gefahr dar.

In Holland fährt deshalb auch niemand mit einem Helm. Hier nimmt man aufeinander Rücksicht und das Tempo ist mit den 3-Gängern sowieso sehr gemütlich. Zudem haben Velofahrer überall Vorfahrt, auch vor den Fussgängern. Wir haben die Gunst der Stunde genutzt und sind 40 km kreuz und quer durch die Stadt geradelt, weil es einfach so Spass gemacht hat, das Radeln total entspannt war und es in Amsterdam endlos viele schöne Ecken zu entdecken gibt.

Breit ausgebaute Velowege in Amsterdam. Auch für gravel Bike.
Mit dem Gravel Bike durchs Amsterdam
Fahrrad Stadt Amsterdam
Amsterdam bicycle Feeling

Vive la Bretagne

Wir wollten mal wieder Hügel und Steigungen fahren, deshalb zog es uns als Nächstes in die Bretagne. Die Franzosen klappen nach den Schulferien im September bereits die Trottoirs nach oben. Nur noch wenige Campings und Restaurants haben geöffnet und auch Touristen hat es kaum mehr, was uns sehr entgegenkam. Dadurch waren auf den Dünen und an den Stränden kaum Wanderer oder Spaziergänger unterwegs. Für uns bedeutete dies freie Fahrt, wo sonst eigentlich Velofahrverbot herrscht.

Von Roscoff nach Brest, natürlich mit dem Gravel Velo

Eines unserer Ferien-Highlights war die Velo Tour von Roscoff nach Brest. Die Route planten wir möglichst nahe dem Meer entlang. In unseren Velo Taschen hatten wir nur das Nötigste, da wir in Bed & Breakfast übernachten wollten. Freiheit und Glück pur.

Bretagne mit dem Gravel Bike, Finna Barcelona

Wir hatten mit dem Wetter und auch mit dem gefürchteten Gegenwind Glück. Die Bretagne zeigte sich von ihrer schönsten Seite. Unglaublich, was für schöne Ecken dieser Teil von Frankreich bereithält. Tag für Tag fuhren wir auf Dünen wegen und auf wunderbaren Stränden entlang. Die bretonischen Dörfer mit ihren Steinhäusern sind sehr charakteristisch und häufiges Fotomotiv. Das Fahren auf den Dünen forderte einiges an Kondition und die von uns vermissten Höhenmeter konnten wir hier wieder ausreichend sammeln.

Mit Finna Barcelona custom Gravel durch Steinen und Felsen
Bretagne Gravel Fahrt 1
Bretagne Gravel Fahrt 1
Bretagne Gravel Fahrt Ruhepause am Meer
Bretagne Gravel Fahrt Pfad am Meer

Golf du Morbihan und Quiberon

Eine ganz besondere Art des Velotransportes sind die kleinen Fähren „Petits Passeurs“. Diese verbinden einige der vielen kleinen Inseln dieser Bucht auf sehr praktische Art: Man steht ans Ufer und winkt. So ruft man die kleine Fähre am gegenüberliegenden Ufer, die die Passagiere dann auflädt.  Damit erspart man sich einen grossen Umweg und es kostet gerade mal 2 € für das Fahrrad inkl. Passagier. Grossartig!

In Quiberon holte uns dann der starke Wind ein, von dem alle immer sprechen. Auf dieser Halbinsel finden sich steile Felsküsten und die typische raue Landschaft der Bretagne. Auf der Westseite ist das Meer sehr wild und überall sind starke Strömungen. Die Campingplätze und die kilometerlangen Badestrände findet man deshalb alle auf der ruhigeren Ostseite.

In Bretagne mit dem Gravel Custom Bikes
Passagierschiff mit dem Gravel Bike

Normalerweise findet man uns mit dem Mountainbike oder Gravelbike irgendwo in den Bergen. Diese für uns ungewöhnlichen Ferien im Flachland werden wir deshalb in ganz spezieller Erinnerung behalten. Schön war’s und wir können eine solche Reise nur empfehlen.

Mit Finna Barcelona Gravel Velo Fahren ist Freiheit
Gastautorinnen Birgit und Karen

Weitere Bilder von unseren Abenteuern findest du auf Instagram me_on_my_bikes

Vielen, vielen Dank an dieser tolle Gastbeitrag von Birgit und Karen! Man spürt förmlich, wie viel Spass diese Reise bereitet hat. Ich möchte auf jeden Fall da hin. Jetzt gleich!

 

Danke!
Gabor

Die Wurzeln des Factor Bikes

Die Wurzeln des Factor Bikes

Die Entstehung der Marke Factor

Die Geschichte von Factor Bikes, die als Nebenprojekt eines Formel-1-Zulieferers begann und sich bis an die Spitze der Fahrradindustrie entwickelte, ist von der Leidenschaft für Innovation und Technik geprägt.

Man muss kein Fan sein, um zu wissen, dass die Formel 1 das Mass aller Dinge im Motorsport ist. Hinter den Kulissen der Formel 1 verbergen sich zahlreiche Technologieunternehmen und eine ganze Industrie von hoch entwickelten Ingenieurbüros, die die Teams hinter den Kulissen beliefern.

Wenn Sie also eine dieser Firmen leiten und die Herstellung massgeschneiderter Kohlefaser- und Elektronikkomponenten auf F1-Niveau Ihr tägliches Brot ist, was tun Sie dann, um Ihre Fähigkeiten zu präsentieren? Für John Bailey, damals Geschäftsführer von BF1 Systems und heute Geschäftsführer von Factor Bikes in Grossbritannien, war die Antwort das weltweit modernste Fahrrad.

Im Jahr 2008 belieferte BF1 alle Formel-1-Teams, und seine Spezialität – die für die Formel 1 berühmten komplexen Lenkräder mit Multifunktionselektronik, die in eine superleichte und steife Kohlefaserstruktur eingebaut sind – waren in aller Munde, aber ohne sichtbare Verbindung zum Unternehmen. Ferner war die Luft- und Raumfahrtarbeit des Unternehmens so fortschrittlich, dass sie auch heute noch geheim ist. Grund genug, die Fähigkeiten des Unternehmens auf eine neue Ebene zu bringen.

Die Entscheidung, das Projekt zu einem Fahrrad zu machen, war einfach. Angesichts der grossen internen Konstruktions- und Fertigungskapazitäten in den Bereichen Kohlefaser und Elektronik und der engen Verbindung zur Formel 1 sagt John:

„Mein erster Gedanke war, dass BF1 ein eigenes Fahrzeug bauen sollte. Das Budget erlaubte es nicht, ein Fahrzeug mit Motor zu bauen, also war die klare Wahl ein Fahrrad.“

John Bailey

CEO, Factor Bikes

Die Geburt des Factor 001

In der Formel 1 sind Datenerfassung und effizientes Packaging von grundlegender Bedeutung, weshalb BF1 sie zu den Eckpfeilern des Fahrradprojekts machte, das nun den Namen Factor 001 trägt. Je besser die Mechanik und Elektronik eines F1-Autos verpackt ist, desto mehr kann sich die Form auf die Aerodynamik konzentrieren. Die 001 musste diesen Ansatz widerspiegeln.

Der 001 sollte auch ein Datenfanatiker sein. Live-Daten, oder Telemetrie, sind in der Formel 1 enorm fortschrittlich. Die Teams können über 1000 Datenkanäle verfolgen und etwa 2 GB an Daten empfangen – jede Runde.

John beauftragte seine Ingenieure, das Konzept selbst zu analysieren, es zu verbessern und gleichzeitig gut aussehen zu lassen. Sechs Monate später hatten sie einen Entwurf. Das Team hatte ein Cervélo S3 gekauft, um die Leistung zu testen. Johns Team war sich des Ausmasses der vor ihm liegenden technischen Herausforderung bewusst – und war begeistert von ihr. An der Elektronik und den Verbundwerkstoffen des Factor 001 waren zu verschiedenen Zeitpunkten etwa 30 Ingenieure beteiligt – so viele, wie an einem neuen F1-Lenkrad arbeiten würden.

Factor Bike 001 - das erste Factor Bika an die Weltspitze

Die Formgebung des Twin Vane-Unterrohrs erwies sich als besonders kompliziert. Seine strukturellen und ästhetischen Vorteile waren jedoch so gross, dass nie in Erwägung gezogen wurde, es zugunsten einer konventionellen Konstruktion aufzugeben. Das Engagement dieser Ingenieure führte zu dem, was heute das Markenzeichen von Factor Bikes ist.

Weitere Hürden folgten, aber die Problemlösung ist das, was die F1 und ihre Zulieferer antreibt. „Es gibt zwei verschiedene Ansätze“, erklärt John. „Viele gehen ein Problem von unten nach oben an, indem sie versuchen, das Bestehende zu verbessern. Oder man geht direkt an die Lösung heran und ignoriert die Schwierigkeiten und Kosten. Zuerst löst man das technische Problem, dann überlegt man, wie man es herstellen kann. Das war immer der Ansatz bei BF1“.

Während die Ingenieure ihren eigenen Weg in die Welt des Radsports bahnten, waren sie innovativ, ohne es zu wissen. BF1 war das erste Unternehmen, das hydraulische Scheibenbremsen mit Shimano Dura-Ace Di2-Schalthebeln kombinierte.

Etappe 2: VON 001 BIS EINS-77

Als Vorzeigeprojekt für BF1 Systems war der Factor 001 ein grosser Erfolg. Er erregte grosse Aufmerksamkeit in den Medien, wurde im Londoner Wissenschaftsmuseum ausgestellt und sorgte in der gesamten Fahrradbranche für Kopfschütteln. Es führte auch zu zahlreichen Gesprächen über seine kommerzielle Lebensfähigkeit.

Zu dieser Zeit war Aston Martin ein Kunde von BF1, der das Lenkrad und andere elektronische Komponenten für seinen One-77, ein ultra-exklusives Hypercar im Wert von 1,1 Millionen Pfund, in Auftrag gab. Die Zusammenarbeit passte perfekt, und aus der 001 wurde das Superbike One-77 mit einem neuen, verbesserten Cockpit und einem Finish, das von den Handwerkern der legendären Automarke selbst angefertigt wurde.

Die Lenker und Sättel wurden von Hand mit demselben Leder genäht, das auch im Innenraum der Autos verwendet wird, und die Rahmensätze wurden in denselben Farbtönen wie die Karosserie lackiert. Das Ergebnis war atemberaubend, und etwa ein Dutzend Exemplare wurden für jeweils 25.000,- Pfund verkauft. Für jemanden, der 1,1 Millionen Pfund für ein Auto übrig hat, war das wahrscheinlich, Kleingeld.

Das One-77-Motorrad war zwar an sich schon ein Erfolg, aber seine wahre Bedeutung lag darin, dass es BF1 den Einstieg ins Motorradgeschäft ermöglichte. Es dauerte nur wenige Wochen, bis ein Geschäftsvorschlag eintraf, der das Unternehmen vollends in den Bann ziehen sollte. Lesen Sie darüber im zweiten Teil dieser Geschichte.

Das Factor 001 war ein Vorzeigemodell der Hightech-Technik. Mit der Gründung von Factor Bikes war es an der Zeit, das ursprüngliche 001 zu einem Serienmotorrad auszubauen, das in grösseren Stückzahlen gebaut und für weniger als einen fünfstelligen Betrag verkauft werden konnte.

Factor Bikes
Roman Bardet Factor Bikes
Factor O2 mit individuellen Lackierung

Weitere Schritte zur Perfektion

Der 001 und die darauf folgende Zusammenarbeit mit dem Aston Martin One-77 Superbike haben in der Radsportbranche für Aufsehen gesorgt. Aus der Perspektive von John bewunderte die Radsportwelt, vielleicht ein wenig neidisch, was mit den Ressourcen der Formel 1 möglich war. In den Hauptquartieren von Dutzenden von Fahrradherstellern muss es Gespräche darüber gegeben haben, ob es in die Produktion aufgenommen werden könnte.

Eine US-amerikanische Agentur wurde eingeschaltet, um dem Design den letzten Schliff zu geben, und John schreibt ihnen zu, dass sie das funktionsorientierte Ergebnis der F1-Ingenieure in ein kommerzielles Produkt verwandelt haben. Das Bike wurde erheblich weiterentwickelt und erhielt den Namen Vis Vires, lateinisch für Kraft, Macht.

Factor Origins
Factor Schritte zum Erfolg

Natürlich nutzten die BF1-Ingenieure die Gelegenheit auch, um die Leistung des Bikes zu verbessern und zu iterieren. Man lernte viel über das Potenzial des Twin Vane-Unterrohrs. Obwohl es zunächst als strukturelle Optimierung gedacht war, zeigte sich bei weiteren Tests, dass Twin Vane aerodynamische Vorteile in Bezug auf das Management des Nachlaufs vom Vorderrad bietet. Diese Vorteile wurden genutzt, um das Design sowohl hinsichtlich der Aerodynamik als auch der Steifigkeit zu verfeinern. Durch die Weiterentwicklung der Rohrformen konnten sowohl die Luftströmung als auch die Torsionssteifigkeit erheblich verbessert werden.

Als das fertige Vis Vires in einem Windkanal getestet wurde, übertraf es die Konkurrenz von marktführenden Marken. Factor Bikes war bereit, mit der Produktion zu beginnen. Jetzt brauchten sie nur noch eine Fabrik. Das war Rob Gitelis.

Anerkennung von Factor Bikes und letzte Feinheiten

Das Vis Vires wurde auf der Eurobike-Messe im August 2013 vorgestellt und erhielt sofort einen renommierten IF Gold Award für Rennraddesign. Noch wichtiger als die Auszeichnung durch die Industrie war die Tatsache, dass sie einige Wochen vor der Markteinführung eine exklusive Probefahrt mit dem Vis Vires machen konnten.

Rob Gitelis nahm die verbliebenen Vis Vires-Rahmen und entwarf eine neue, schlankere Gabel und ein Cockpit, das sich weiterentwickelte und dem ursprünglichen Konzept treu blieb; daraus wurde das superschnelle Aero-Rennrad Factor ONE. Der nächste Schritt bestand darin, die Produktpalette um ein superleichtes Rad für die Berge zu erweitern, und das O2 der ersten Generation war die perfekte Ergänzung zum One.

Factor Bikes ist auf Prinzipien aufgebaut. Das Fundament ist aus Leidenschaft gegossen und nichts wird über die Herstellung der leistungsstärksten Fahrräder gestellt, die das beste Kundenerlebnis bieten.

Es war Zeit für ein neues Unternehmen, das es Rob ermöglichen würde, wieder Fahrräder zu bauen, wie er es wollte, mit einer Kultur, die Qualität über Kosten stellt. Er hatte die Erfahrung, das Fachwissen und – notwendig – seine eigene Fabrik. Er brauchte nur einen Weg hinein.

Die Begegnung mit Factor Bikes

Als Factor Bikes 2012 ins Leben gerufen wurde, wurde Robs Fabrik dem Gründer John Bailey als idealer Produktionspartner empfohlen.

Johns Vision und Robs Ausführung wurden auf der Eurobike Show 2013 belohnt, wo das Vis Vires den Gold Award für Design gewann. Obwohl es das Ende der Entwicklungsreise dieses Fahrrads darstellte, war es der Beginn von etwas viel Grösserem.

Im Jahr 2014 waren die Anforderungen, eine neue Fahrradmarke neben einem sehr geschäftigen Motorsportbetrieb zu führen, für John nicht mehr zu bewältigen. Zur gleichen Zeit gab es auch in Robs Produktionsbetrieb grössere Veränderungen, und sein zukünftiger Geschäftspartner Baden Cooke suchte nach dem Ende seiner langen und erfolgreichen Karriere als Profi-Radsportler nach einem eigenen nächsten Schritt. Das war ein perfektes Timing.

Das Geschäft wurde 2015 abgeschlossen und die Arbeit begann sofort. Der erste Schritt bestand darin, das Vis Vires zum One zu entwickeln, mit einem neuen, raffinierteren Vorderbau, und dann das Fahrrad der Öffentlichkeit vorzustellen, indem man das One Pro Cycling Team für die Saison 2016 sponserte. Wenn sich das wie eine steile Entwicklung anhört, haben sie gerade erst angefangen.

Pro Factor Bikes als senkrecht Starter

Das Factor O2 kommt hervorragend an

Nachdem das ONE mit seiner Aerodynamik den Weg geebnet hatte, war es eine einfache Entscheidung, seinen ersten Stallgefährten zu einem leichten Alleskönner zu machen, der die Marke in den Kampf gegen etablierte Namen auf Bühnen von Clubfahrten bis zu Grand Tours führen konnte.

Das O2 ist unkompliziert und elegant, aber weit davon entfernt, ein reiner Kletterspezialist zu sein. Es wurde als vielseitiges Rennrad konzipiert, das die gesamte Erfahrung von Baden und Rob nutzt, um Komfort und Aerodynamik mit geringem Gewicht in Einklang zu bringen.

Die Sitzstreben und Gabelblätter wurden aus Gründen des Komforts und der Aerodynamik sehr dünn gehalten; die Kraftübertragung wurde durch ein grosses Unterrohr und kräftige, asymmetrische Kettenstreben sichergestellt, die alle mit maximierten Verbindungsbereichen am Tretlager ausgestattet sind; die Gabelkrone wurde in das Unterrohr integriert, das seinerseits mit einem subtilen abgestumpften Profil geformt ist, um den Luftwiderstand im Vergleich zu einem Rahmen mit rundem Rohr erheblich zu verringern; und das Ganze wurde aus den besten verfügbaren Materialien hergestellt.

Kurzum, es wurde an keiner Ecke gespart. Das war nur möglich, weil Factor Bikes seine Fabrik selbst besitzt. Verglichen mit dem traditionellen Geschäftsmodell, bei dem Rob die Geduld verlor, erlauben die eingesparten Margen Factor, jede Entscheidung aus technischen Gründen und nicht aus Kostengründen zu treffen.

Durchstarten mit O2

Das O2 war bei der Presse und den Kunden sofort ein Hit. So viel hatte das Team zu hoffen gewagt. Was sie nicht wussten, war, dass es auch die Aufmerksamkeit eines der weltbesten Profis auf sich ziehen und Factor Bikes die Tür öffnen würde, um an der Spitze des Sports mitzumischen.

Bardet liebte das Rad, und man könnte sagen, der Rest ist Geschichte … aber das hiesse, den Aufwand zu beschönigen, der nötig war, um es zu realisieren. Zunächst einmal benötigt ein World-Tour-Team 280 Fahrräder pro Jahr, plus ein paar Millionen Euro. Ausserdem brauchten sie ein Zeitfahrrad, und Factor hatte noch keins.

Diese Gleichung hatte jedoch auch eine Kehrseite. Sobald die Saison begann, traten Leute an die beiden heran, die die Räder verkaufen wollten. Hätten die beiden AG2R nicht gesponsert, wäre der Aufbau dieses Vertriebskanals viel langsamer vonstattengegangen.

Roman Bardet erste super Vorstellung auf ein Factor Bike O2

Die Denkweise, die hinter dem mutigen Deal steht, ist perfekt in einem Spruch festgehalten, der bei der Tour de France 2017 auf das Oberrohr von Bardets eigenem Rad geschrieben wurde.

Sowohl Rob als auch Romain Bardet wurden für ihr Risiko auf der 12. Etappe der Tour belohnt, einer 214 km langen Fahrt durch die Pyrenäen von Pau zum Gipfelziel in der Skistation Peyragudes. Zu den sechs kategorisierten Anstiegen des Tages gehörten der Col de Menté der Kategorie 1 und der Col de Peyresourde auf beiden Seiten des Port de Balès, der nicht zur Kategorie 1 gehört.

Die Ziellinie befand sich auf einer grausam steilen Rampe mit 20 % Steigung, die ihr Versprechen einlöste, die Gesamtwertung in der letzten Minute einer fast sechsstündigen Etappe zu verändern. Für Bardet war es die ideale Startrampe. Mit einem perfekten Timing setzte er sich von den weltweit besten Bergfahrern ab und gewann die Etappe mit seinem Faktor O2.

Noch bemerkenswerter war, dass Bardet beim Zeitfahren auf der 20. Etappe mit dem neuen SLiCK die beste Zeit seines Lebens fuhr und sich mit einer einzigen Sekunde Vorsprung einen Platz auf dem Podium sicherte. Es war ein Traumdebüt beim grössten Rennen der Welt für Factor Bikes.

Die Geschichte von Factor Bikes schliesst den Kreis. Geboren in der Welt der Formel 1, wo technische Probleme auf teure Weise gelöst werden, reifte die Marke unter Rob Gitelis zu einer ernst zu nehmenden Kraft heran. Ein Tour de France-Etappensieg beim Debüt der Marke im Jahr 2017 unterstrich sowohl die Leistung der Räder als auch die Ankunft von Factor.

Als Besitzer einer Fabrik, die zuvor Rahmen für einige der grössten Namen in der Branche hergestellt hat, war Gitelis einzigartig gut positioniert, um Factor Bikes in die Lage zu versetzen, die allerhöchsten Standards zu verfolgen. Für die Leitung des Unternehmens stellte er einen neuen Director of Engineering, Graham Shrive, ein, der langjährige Erfahrung in der Branche und eine grosse Leidenschaft für das Fahren und den Rennsport mitbrachte.

Der Antrieb ist Leidenschaft

Bei Rob und Graham merkt man, dass ihnen das Produkt am Herzen liegt und beide von der Leidenschaft nach Perfektion getrieben werden. Um dieses Leistungsniveau zu erreichen, waren neue Fertigungstechniken und spezielle Materialien erforderlich, deren Beschaffung mit eigenen Herausforderungen verbunden war. So zum Beispiel auch das Verbauen des Materials Bor.

Bor ist eine seltene und teure Faser mit sehr spezifischen Eigenschaften. Sie lässt sich sehr stark zusammendrücken, ohne zerbrechlich zu sein. Es eignet sich zwar nicht für die breite Verwendung in einem Fahrradrahmen, aber das Designteam erkannte die Möglichkeit, ein extrem dünnwandiges Sitzrohr mit einer gewissen Nachgiebigkeit für den Komfort zu schaffen und das Bor zu verwenden, um die Knickfestigkeit zu erhalten.

Israel Startup Nation mit Factor Bike unterwegs

Der Einsatz im Wettbewerb und Factor Zukunftsvisionen

Der Rennsport liegt Factor Bikes im Blut und das Sponsoring von Profi-Teams ist ein Eckpfeiler der Markenpräsentation. Nur wenige Monate nach dem Kauf des Unternehmens ging Rob eine Partnerschaft mit dem britischen Team One Pro Cycling für 2016 ein und benannte sogar das Fahrrad nach ihnen. In den Jahren 2017 und 18 belieferte Factor AG2R in der WorldTour. Für 2019 schloss sich Factor dem Frauen-Peloton an, indem es eine Partnerschaft mit dem Parkhotel Valkenburg Cycling Team einging.

Für Rob und Graham geht es bei Factor Bikes darum, sich auf das zu besinnen, was ihr Feuer für den Fahrradbau entfacht hat – Integrität, Leidenschaft für das Produkt und Engagement für den Kunden. Es liegt ihnen sehr am Herzen, die bestmöglichen Fahrräder zu bauen.

Mit der Formel 1 im Blut ist Factor Bikes das genaue Gegenteil einer Erbsenzählermarke, die Antithese von Mittelmaß, ein Kämpfer gegen die Mittelmäßigkeit. Factor Bikes existiert, um an der Spitze zu operieren, und es fängt gerade erst an.

Low Carb Zucchini Pizza mit Pepperoni

Low Carb Zucchini Pizza mit Pepperoni

Pizza aber gesund

Geniesse alle Aromen einer herkömmlichen Pizza ohne Kohlenhydrate! Diese Version hat sogar verstecktes Gemüse im Boden – wer hat gesagt, dass Pizza nicht gesund sein kann? Die Zucchini, Eier und Käse machen die Kruste nahrhaft, lecker und ziemlich feucht. Diese Pizza geniesst man also besser mit Messer und Gabel.

Low Carb Zucchini Pizza

Zutaten

Pizza Kruste

  • Zucchini, zerkleinert 650 g
  • 2 Eier
  • geriebener Käse 240ml (120 g)
  • 1 Teelöffel Backpulver
  • 1 Teelöffel gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1 Teelöffel getrockneter Oregano

Belag

  • Tomatensauce120 ml
  • Mozzarella-Käse, zerkleinert 475ml (220 g)
  • 85 g Peperoni
  • grüne Paprika, in Scheiben geschnitten 110 g (180 ml)
  • Oliven 70 g (130 ml)
  • 1 EL getrockneter Oregano oder getrockneter Basilikum

Menge ist für vier Personen.

Anweisungen

Pizza Kruste

  1. Backofen auf 220 °C vorheizen. Die Zucchini waschen, aber nicht schälen. Überschüssige Flüssigkeit zerkleinern und auspressen.
  2. In einer grossen Schüssel die Zucchini mit den restlichen Zutaten mischen. Zu einem glatten Teig verkneten.
  3. Den Teig auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen. Verwenden Sie einen Pfannenwender, um eine dünne und gleichmässige Pizza-Kruste zu erzeugen.
  4. Backen Sie in der Mitte des Ofens 15-20 Minuten oder bis hellbraun.

Belag

  1. Die Tomatensauce auf dem Boden verteilen und mit Käse bestreuen. Peperoni, geschnittene Paprika und Oliven hinzufügen. Oregano oder Basilikum darüber streuen.
  2. Auf der mittleren Schiene ca. 15 Minuten backen oder bis der Käse geschmolzen und goldbraun ist.