Was verrät über dich, wie magst du deine Kaffee trinken?

Was verrät über dich, wie magst du deine Kaffee trinken?

Das sagt deine Art, Kaffee zu trinken über dich aus

Milch? Zucker? Schwarz? Oder doch lieber Latte Macchiato? Wir verraten dir, was deine Kaffee-Gewohnheiten über dich verraten kann …

Wer denkt, Kaffee trinkt man einfach so, wie man ihn mag, liegt nur bedingt richtig. Denn unsere Art, Kaffee zu trinken, sagt viel mehr über uns aus, als wir eigentlich denken. Psychologieprofessor Dr. Albert Gebert hat sich damit näher auseinandergesetzt und wir haben seine Erkenntnisse noch etwas ergänzt.

Typologie der Kaffee-Trinker

Kaffee schwarz

 

Wer seinen Kaffee schwarz trinkt, ist dynamisch, aktiv und auch am Erfolg interessiert. „Schwarztrinker“ kommen mit den meisten Situationen gut zurecht, weil sie hellwach sind. Manchmal sind sie aber auch zu hektisch.

Kaffee mit Zucker

Du bist süss und verschmust, manchmal auch ein bisschen verspielt – vielleicht auch ein wenig kindisch albern. Aber auf jeden Fall fröhlich und für jeden Spass zu haben. Wer Kaffee mit Zucker trinkt, hält seinen Beruf nicht für das Allerwichtigste, ist Freizeit-orientiert. Bei Männern zeigt das auch ein bisschen, dass sie eigentlich gar nicht erwachsen werden wollen.

Kaffee mit Milch

Das mögen viele Frauen, die einen Sinn für Gesundheit und Wellness haben und sich rundum wohlfühlen wollen. Grösstenteils sind es Frauen, die nicht nur auf das Äussere Wert legen, sondern mehr auf die inneren Werte. Sie sind emotional, erfahren und vorwiegend sehr optimistisch. Manchmal findet man aber Männer in der Midlife-Crisis in der Gruppe der Kaffee/Milch-Trinker.

Kaffee mit Milch und Zucker

Diese Kombination mögen vor allem Menschen, die sehr feinfühlig und empfindsam sind. Sie wollen beim Kaffeetrinken eine schöne Atmosphäre haben. „Coffee to go“ ist überhaupt nicht ihr Fall. Sie nehmen sich Zeit für ihren Kaffee mit Milch und Zucker.

Milder Kaffee

Hier sind die Frauen in der Mehrheit. Milder Kaffee wird von weltoffenen Menschen getrunken, die sehr ästhetisch sind, auf Schönheit Wert legen. Diese Menschen können sich wunderbar mit anderen unterhalten.

Cappuccino

Cappuccino-Trinker sind romantisch, einfühlsam – aber auch eher etwas schüchtern. Sie suchen häufig die Nähe und Geborgenheit von jemandem. Und Sie sind auch eher konservativ.

Latte Macchiato

Die Latte-Macchiato-Typen sind an den schönen Dingen des Lebens interessiert, sehr kommunikativ und ausgesprochen herzlich. Sie hauen gerne auch mal auf den Putz und fahren vorzugsweise Autos mit ordentlich PS unter der Haube.

Espresso

Männliche Espresso-Trinker sind draufgängerisch. Sie gehen mit Blumen und einem Handkuss auf die Damen zu. Sie hauen manchmal gerne auf die Pauke. Espresso-Trinker übertreiben aber auch häufig und geben gerne an.

Kein Kaffee – sondern Tee

Tee enthält ungefähr nur halb so viel Koffein wie Kaffee. Daher sind Teetrinker auch entsprechend ruhiger und gelassener. Tee regt auch an – aber er regt nicht auf. Es sind häufig gesundheitsbewusste Leute, die Tee bevorzugen – ein bisschen konservativ und meist sehr ordentlich, vernünftig und sortiert.

Verlängert Kaffee wirklich das Leben?

Verlängert Kaffee wirklich das Leben?

Wer mehr Kaffee trinkt, lebt länger

Zaubertrank gegen alles

3–4 Tassen Kaffee trinken am Tag, verlängert das Leben
Wer mehr Coffee trinkt, lebt länger
Gute Nachricht für Kaffee-Liebhaber: Der Koffein-Trank verlängert das Leben! Wer mindestens vier Tassen pro Tag trinkt, verlängert sein Leben um 64 Prozent im Vergleich zu Nicht-Trinkern. / Foto: Adobe Stock/Izabela Magier
3–4 Tassen Kaffee trinken am Tag, verlängert das Leben – auch im Rocket :)

Kaffee verhilft offensichtlich zu einem längeren Leben. Am Kongress der europäischen Gesellschaft für Kardiologie in Barcelona präsentierten Forscher der spanischen Universität Seguimiento von Navarra erstaunliche Resultate. Wer mehr davon trinkt, reduziert massiv das generelle Risiko, früh zu sterben.

 

 

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Die Universität begann die Studie 1999. 19’896 Personen nahmen daran teil, alles Studienabgänger spanischer Universitäten. Untersucht wurde, wie sich der Kaffee-Konsum auf die Sterblichkeit von Menschen mittleren Alters auswirkt. Zu Beginn der Studie lag das Durchschnittsalter bei 37,7 Jahren. Im Schnitt wurden die Teilnehmer während zehn Jahren beobachtet. Insgesamt starben 337 Personen während des Projekts.

Kaffee-Liebe über alles, schon am Morgen

Vier Tassen pro Tag machen den Unterschied

Der positive Effekt von Kaffee auf die Testpersonen war massiv: Wer mindestens vier Tassen pro Tag trinkt, bei dem liegt die Wahrscheinlichkeit zu sterben 64 Prozent tiefer als bei Menschen, die nie oder fast nie der schwarze Genuss trinken.

Bei über 45-Jährigen hatte auch die Veränderung der Menge Einfluss auf die Sterblichkeit: Wenn jemand pro Tag noch zwei zusätzliche Tassen Kaffee trank, sank die Sterblichkeit noch einmal um 30 Prozent. Bei unter 45-Jährigen zeigte sich dieser Effekt nicht.

Die Kardiologin Adela Navarro kommt zum Schluss, dass Kaffee in Zukunft in der Ernährung eine wichtigere Stellung einnehmen sollte.

Kardiologin rät zu Kaffee-Diät

«Vor allem bei über 45-Jährigen reduziert Kaffee massiv das Sterberisiko», sagt sie. Die Herz- und Kreislaufspezialistin rät zur Kaffee-Kur: «Unsere Resultate zeigen, dass vier Tassen Kaffee pro Tag für gesunde Menschen sehr wohl Teil einer gesunden Diät sein können.»

Woher der positive Effekt kommt, erläutert die Studie nicht. Frühere Untersuchungen fanden verschiedene gesunde Inhaltsstoffe im Kaffee. Neben Koffein und Diterpen enthält das Getränk auch Antioxidantien, die einen schützenden Effekt auf den Körper haben.

Kaffee-Diät wird von Kardiologin empfohlen.
Studien mit hohen Teilnehmerzahlen bestätigen, Kaffee verlängert das Leben

Studie bestätigt frühere Resultate

Im Juli kam bereits ein Forschungsteam der britischen Universität Reading zum Schluss, dass Kaffeetrinker länger leben. Sie nahmen die Sterbedaten von mehr als einer halben Million Menschen aus zehn europäischen Ländern unter die Lupe. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in den «Annals of die Internal Medicine».

Sie erhielten bei Männern eine um zwölf Prozent geringere Sterblichkeit und bei Frauen immerhin noch eine von sieben Prozent. Die Resultate der aktuellen Studie fielen aber deutlich markanter aus.

Drei bis vier Tassen scheinen für die Gesundheit am besten zu sein

Der grösste positive Effekt zeigte sich im Hinblick auf Lebererkrankungen wie einer Leberzirrhose. Letztlich scheine es auch einen vorteilhaften Zusammenhang zwischen dem Konsum von Kaffee und Parkinson, Depression und der Alzheimer-Krankheit zu geben.

Ein moderater Konsum scheint der Gesundheit eher gutzutun als ihr zu schaden, so das Fazit der Forscher. Eine Ausnahme seien jedoch schwangere Frauen und Frauen mit einem erhöhten Risiko für Knochenbrüche, da Kaffee mit einem leicht erhöhten Fraktur-Risiko in Zusammenhang stand. Weil es sich bei den analysierten Studien in erster Linie um Beobachtungsstudien gehandelt habe, könne ihre Übersichtsarbeit allerdings keine definitive Aussage über Ursache und Wirkung machen, so die Forscher. Hierfür sei es notwendig, grössere, kontrollierte Studien durchzuführen.

Barista – ist es ein Beruf?

Barista – ist es ein Beruf?

Die Geschichte des Barista

Die Person, die den Kaffee zubereitete, wurde Barmann genannt, bis das Wort Barista unter Mussolini geprägt wurde.

Der Name wurde erstmals 1645 verwendet, als es in Italien Lokale gab, die beides servierten – Alkohol und Kaffee.

Die Barista bedienten sich der traditionellen türkischen Methode, bei der sie jedem Gast Kaffee aus einer Kupferkanne servierten.

Von Moriondo's Erfindung bis zu der heutigen Kaffee Genuss

Was ist ein Barista?

Ein Barista ist eine Person, die Kaffeegetränke auf Espresso-Basis zubereitet. In der Regel auch serviert. In den Vereinigten Staaten wird der Begriff Barista auch häufig für Angestellte von Coffee-Shops verwendet. Ein Barista kann sowohl Espresso als auch normale Kaffeegetränke zubereiten.

Obwohl sich der Begriff Barista technisch gesehen auf eine Person bezieht, die professionell in der Zubereitung von Espresso geschult wurde. Kann er aber auch für alle Personen verwendet werden, die über ein hohes Mass an Geschick bei der Zubereitung von Espresso-Shots und Espresso-Getränken verfügen. Wie z. B. Latte Macchiatos und Cappuccinos.

Die Ursprünge des Berufs

Im 17. Jahrhundert hatte der Kaffee seinen Weg nach Europa gefunden und wurde auf dem ganzen Kontinent immer beliebter. Doch die Zubereitung von Kaffee war ein langwieriger Prozess, und wie auch heute noch mussten die Kunden oft auf ihr Gebräu warten. Mit der zunehmenden Beliebtheit des Getränks wuchs auch der Bedarf an Technologien, die die Zubereitungszeit verkürzen konnten.

Obwohl es sicherlich unzählige Patente und Prototypen gab, wird die Erfindung der Maschine und der Methode, die zum Espresso führen sollte, allgemein Angelo Moriondo aus Turin, Italien, zugeschrieben. Angelo erhielt 1884 ein Patent für eine neue Dampfmaschine für die wirtschaftliche und sofortige Zubereitung von Kaffeegetränken.

Angelo Moriondo's Erfindung: Kaffemaschine

Das zylindrische Gerät verfügte über einen Kessel mit Wasserstands- und Dampfdruckanzeige. Ausser dem besass ein Sicherheitsventil und einen Schnellmontagegriff. Es konnte schnell eine oder mehrere Tassen Kaffee in Anwesenheit des Publikums herstellen.

Die Erfindung dieser Technologie war ein Durchbruch, der eine neue Welle für Kaffeehäuser auslöste. Grosse Unternehmen begannen, im ganzen Land Geschäfte zu eröffnen, um Kaffee leicht verfügbar und einheitlich zu machen.

Wichtige Merkmale

Viele argumentieren, dass diese Welle den Barista die Fähigkeiten und das handwerkliche Geschick nahm, die sie mit ihrem Titel erlernt hatten. Das Talent des Barista jedoch ist genauso wichtig wie die Qualität der Bohnen und die Effizienz der Maschine.

In der Tat sagt man, dass ein guter Espresso von den vier M abhängt: Macchina, die Espressomaschine; Macinazione, das richtige Mahlen der Bohnen – ein gleichmässiger Mahlgrad zwischen fein und pulvrig – kurz vor dem Aufbrühen des Getränks; Miscellas, die Kaffeemischung und die Röstung, und Mano ist die geschickte Hand des Barista.

Denn selbst mit den feinsten Bohnen und den fortschrittlichsten Geräten hängt jeder Schuss von der einzigartigen Note und dem Stil des Barista ab. In der richtigen Kombination ergeben die vier Ms ein Getränk, das zugleich kühn und elegant ist, mit einer leichten, süssen Schaumcrema, die über dem Kaffee schwebt.

Mehrere Coffeeshops ermutigen jeden Barista, sein Talent bei der Verwendung von Handmaschinen unter Beweis zu stellen. Aufgrund der Beliebtheit des Kaffees und der für die Zubereitung eines exzellenten Espressos erforderlichen Fähigkeiten werden jährlich nationale Wettbewerbe und Weltmeisterschaften auf der ganzen Welt abgehalten. Der Beruf als Barista mit anderen Worten.